6.11.2025—26.4.2026
auschwitz work
goes dokumentation obersalzberg (D)






Auschwitz —
Architecture of Extermination
Individuall exhibition, Dokumentation Obersalzberg
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„Auschwitz – Architektur der Vernichtung“ ist eine Fotoausstellung, die mit dem einzigartigen Blick des Dokumentars und den Mitteln der analogen, im besten Sinne handwerklichen Kunst der Fotografie die Bauformen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz geradezu seziert.(…)
Tomasz Lewandowski fotografiert mit einer Großformatkamera, analog und in schwarz-weiß. Er stellt die Bauten in den Mittelpunkt, die Ausleuchtung ist gleichmäßig und einheitlich. Der Blick ist immer senkrecht, orthogonal, praktisch ohne Perspektive. Die Bauwerke wirken auf den Aufnahmen fast isoliert.
Die fotografische Inszenierung ist auf das Notwendige reduziert. Sie wirkt analytisch und schärft unsere Wahrnehmung dafür, wie rational und funktional die Architektur des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz war und ist. Rationalität und Funktionalität – beides sind zentrale Begriffe der Moderne – einer Moderne, die sich die strukturierte, logische und zweckorientierte Gestaltung von Gesellschaft, Denken und Architektur auf die Fahnen geschrieben hatte. Eine Moderne, die hohe Erwartungen weckte – und doch– auch – nach Auschwitz führte. (…)
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Excerpt from the opening speech by Sven Keller, head of the Obersalzberg Documentation Centre
6.11.2025—26.4.2026
auschwitz work
goes dokumentation obersalzberg (D)






Auschwitz —
Architecture of Extermination
Individuall exhibition, Dokumentation Obersalzberg